Sport und Spiel

Was machen wir, was bieten wir an?

Sport- und Spielangebote für Flüchtlinge im Kindes-, Jugend-, und Erwachsenenalter.

Zusätzlich organisieren wir besondere Aktionen außerhalb der Zentralen Erstaufnahme, z. B. gemeinsames Fußballspielen in der Soccer-Halle oder Besuche von interessanten Sportveranstaltungen in der Umgebung. Und wir kümmern uns darum, dass Familien gemeinsam einige unbeschwerte Stunden erleben können bei besonderen Spiel- und Sportnachmittagen oder jahreszeitlichen Veranstaltungen.

In unserer Laufgruppe bereitet sich ein Staffelteam auf die Teilnahme am Haspa Marathon vor.

Vereinzelt werden Flüchtlinge bereits zu Sportangeboten im Verein begleitet.

Wir führen regelmäßig Austauschtreffen und Fortbildungen für die Helfenden und Ehrenamtlichen der AG Sport durch.

Wer und wie viele sind wir?

Eine Gruppe von 50 sportlich aktiven Fischbekern_innen. Sie setzt sich zusammen aus erfahrenen, lizensierten Übungsleitern_innen mit interkulturellen Zusatzausbildungen aus dem TV Fischbek, aus Nachwuchsbetreuern_innen, Jugendgruppenleitern_innen, Betreuern_innen und Helfern_innen aus allen vier vor Ort ansässigen Sportvereinen.

Was sind die konkreten Angebote für die Flüchtlinge?

Spiel- und Sportangebote wie Seilspringen, Federball, Zähl- ,Farb-, Sprech- und Bewegungsspiele, Fußball, Volleyball, Lauftreff und vieles weitere.

Wann und wo finden diese Angebote statt?

Mit 6 – 12 freiwilligen Helfern_innen sind wir regelmäßig Vorort in der Zentralen Erstaufnahme:

  • Dienstags in der Zeit von 15:00 bis 17:00 Uhr
  • Samstags in der Zeit von 14:00 bis 16:00 Uhr

In den Schulferien nutzen wir gern umliegende Hallen.

Unser Lauftreff findet im Moment samstagvormittags statt. Mitläufer_innen sind zu unseren Runden in der herrlichen Umgebung herzlich willkommen. Die jeweils nächsten Termine werden immer per Aushang an der ZEA und an der Folgeunterkunft Am Aschenland bekannt gegeben.

Welche Unterstützung wünschen wir uns?

  • Helfer_innen, die uns regelmäßig oder ab und an bei besonderen Veranstaltungen unterstützen

Und wir freuen uns über Spenden:

  • Material wie Bälle aller Art, Reifen, Seile, Straßenmalkreide …
  • Sportkleidung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene: Turnschuhe (auch für die Halle) und Bekleidung
  • Geldspenden für größere Anschaffungen: Wir würden z. B. gerne einen Basketballkorb oder Fußballtore anschaffen. Für besondere Veranstaltungen brauchen wir finanzielle Mittel, um
    B. Mietkosten zu bezahlen

Wer kann mitmachen und wie?

Jede/r, der/die Spaß und Freude an Bewegung, Spiel und sportlichen Aktivitäten hat.

Benötigt werden jeweils 6 bis 12 Helfer_innen zur Betreuung der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, aber auch für die Ausgabe der Sportmaterialien, Herrichten des Außengeländes, Beaufsichtigung etc.

Die personelle Besetzung kann dabei flexibel und spontan für jeden gestaltet werden, man sollte aber mindestens eine Stunde Zeit mitbringen.

Treffpunkt für Aktivitäten in der Zentralen Erstaufnahme ist vor dem offiziellen Einlass (Container), damit wir zusammen als Gruppe hineingehen können.

Was planen wir für die Zukunft?

  • ein regelmäßiges (Familien-)Sportangebot für die Zielgruppe auch außerhalb der ZEA, in einer Sporthalle in der nahen Umgebung
  • individuelle Begleitung von Flüchtlingen, die gezielt nach speziellen Sportarten fragen, in bestehenden Sport- bzw. Trainingsgruppen der lokalen Vereinen
  • mehrsprachige Info-Broschüren zu Sportangeboten im Stadtteil

Kurze Erfahrungsberichte über die ersten Aktivitäten:

Keine 48 Stunden nachdem die ersten Flüchtlinge im September den Obi-Markt bezogen hatten, machten wir bereits unser erstes sportliches Angebot auf dem Außengelände. Ausgerüstet mit ein paar Bällen, Reifen und Seilen, Stelzen, einem Schwungtuch… war es ganz unkompliziert mit den Kindern Kontakt aufzunehmen und zwei Stunden einfach Freude zu verbreiten.

So konnten wir frühzeitig die ersten Kontakte zu den Flüchtlingen knüpfen und deren Vertrauen gewinnen. In einer speziellen Fortbildung beim HSB war uns vermittelt worden, welch heilende Wirkung Sport bei traumatisch belasteten Flüchtlingen haben kann.

Durch Bewegung gelingt der Abbau von Stressoren im Körper. Der Sport bietet Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit aktiv zu sein und Beziehungen zu entwickeln, ohne die neue Sprache gut zu beherrschen. Auch deshalb war es uns wichtig, hier sofort ein verlässliches, regelmäßiges Angebot zu etablieren.

Wie und wann kann man uns erreichen?

Angelika Czaplinski, E-Mail: sport@insuederelbe.de

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