Neue Arbeitsgruppe: Die Behördenhelfer

Durch viele persönliche Kontakte mit den Bewohnern der Folgeunterkunft „Am Aschenland“ und in Gesprächen mit den Sozialarbeitern vor Ort haben wir bemerkt, dass Flüchtlinge dringend Unterstützung im deutschen Behördendschungel benötigen. Fast täglich erhalten sie Post von Ämtern und Behörden, die für geflüchtete Menschen mit sehr geringen deutschen Sprachkenntnissen kaum zu verstehen sind. Erste Unterstützung erfahren sie natürlich vom Sozialteam vor Ort, aber für das Ausfüllen und nochmalige Erklären der Formulare bleibt oft zu wenig Zeit.

Wir suchen Menschen, die bereit sind, 1-2 Stunden in der Woche, meist vormittags, in der Unterkunft „Am Aschenland“ den Flüchtlingen  beim Ausfüllen von Formularen und bei Behördenfragen zu helfen. Auch Tipps zu Fragen der Ordnung und Aufbewahrung von Papieren und Dokumenten werden sicherlich dankend angenommen. Aus Angst, etwas Wichtiges zu übersehen, wird oft alles aufbewahrt, was längst überflüssig geworden ist. Unsere Gruppe soll und darf keine Rechtsberatung leisten. Wir werden jedoch im September eine Schulung in Fragen des Flüchtlingsrechts in Deutschland anbieten, um besser Hilfe leisten zu können. Weitere Fortbildungen sind möglich, aber keine Voraussetzung fürs Mitmachen.

Wir wollen den Menschen nichts abnehmen, sondern Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Unterstützung finden wir hoffentlich bei einigen Bewohnern, die schon gut deutsch sprechen und beim Übersetzen helfen können.

Wer

  • zeitlich flexibel,
  • freundlich, geduldig und auch nervenstark ist;
  • keine Scheu vor Papierkram
  • und Lust hat, direkt mit geflüchteten Menschen in Kontakt zu treten,

möchte sich bitte mit Bettina Domzalski unter behoerdenhelfer@insuederelbe.de in Verbindung setzen.