Neue Arbeitsgruppe: Die Behördenhelfer

Durch viele persönliche Kontakte mit den Bewohnern der Folgeunterkunft „Am Aschenland“ und in Gesprächen mit den Sozialarbeitern vor Ort haben wir bemerkt, dass Flüchtlinge dringend Unterstützung im deutschen Behördendschungel benötigen. Fast täglich erhalten sie Post von Ämtern und Behörden, die für geflüchtete Menschen mit sehr geringen deutschen Sprachkenntnissen kaum zu verstehen sind. Erste Unterstützung erfahren sie natürlich vom Sozialteam vor Ort, aber für das Ausfüllen und nochmalige Erklären der Formulare bleibt oft zu wenig Zeit.

Wir suchen Menschen, die bereit sind, 1-2 Stunden in der Woche, meist vormittags, in der Unterkunft „Am Aschenland“ den Flüchtlingen  beim Ausfüllen von Formularen und bei Behördenfragen zu helfen. Auch Tipps zu Fragen der Ordnung und Aufbewahrung von Papieren und Dokumenten werden sicherlich dankend angenommen. Aus Angst, etwas Wichtiges zu übersehen, wird oft alles aufbewahrt, was längst überflüssig geworden ist. Unsere Gruppe soll und darf keine Rechtsberatung leisten. Wir werden jedoch im September eine Schulung in Fragen des Flüchtlingsrechts in Deutschland anbieten, um besser Hilfe leisten zu können. Weitere Fortbildungen sind möglich, aber keine Voraussetzung fürs Mitmachen.

Wir wollen den Menschen nichts abnehmen, sondern Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Unterstützung finden wir hoffentlich bei einigen Bewohnern, die schon gut deutsch sprechen und beim Übersetzen helfen können.

Wer

  • zeitlich flexibel,
  • freundlich, geduldig und auch nervenstark ist;
  • keine Scheu vor Papierkram
  • und Lust hat, direkt mit geflüchteten Menschen in Kontakt zu treten,

möchte sich bitte mit Bettina Domzalski unter behoerdenhelfer@insuederelbe.de in Verbindung setzen.

Es grünt so grün, wenn Fischbeks Gärten blüh’n

Es grünt so grün, wenn Fischbeks Gärten blüh’n
Aktive für interkulturelles Beetprojekt „Am Aschenland“ gesucht!

Das Frühjahr hat kräftig losgelegt und verwöhnt uns schon reichlich mit Grün und Blüten.

Die tolle Draussenzeit jetzt möchten wir gern nutzen, um mit Bewohner_innen der Folgeunterkunft „Am Aschenland“ an ihren Häusern gemeinsam zu gärtnern.

Dass das geht und allen sehr viel Freude bringt, belegt ein Projekt, dass seit Beginn der Saison 2016 für Bewohnerinnen aus der Folgeunterkunft Cuxhavener Strasse 564 besteht:
„Gärtnern macht glücklich. Interkulturelles Gartenprojekt mit geflüchteten Frauen“

verwurzeln

Im „Cafe Welcome“ haben schon weitere geflüchtete Menschen ihr Interesse an Gartenarbeit bekundet.

Nun brauchen wir nur noch Sie und Euch!
Eine kleine Gruppe Menschen aus Neugraben und Fischbek, die Lust und Zeit haben z.B. 1 mal die Woche 1-2 Stunden die Beete vor den Häusern „Am Aschenland“ nach eigenen Ideen mit den Bewohner_innen zu gestalten.

Sie / Ihr habt Lust und Zeit dabei zu sein?
Bitte Mail an: verwurzeln@insuederelbe.de

Wenn sich genügend Interessierte melden, starten wir gern noch vor den Sommerferien.

Herzliche Grüße
Solveig Fischer

Neue Spendengruppe

Liebe UnterstützerInnen,

wir suchen Aktive, die in der Spendengruppe mitarbeiten und dort Verantwortung übernehmen.
Die Spendengruppe ist dabei, sich neu zu bilden. Bisher hieß „Spenden“ ja fast ausschließlich „Kleidung“. Diese Aufgabe leisten unsere Ehrenamtlichen nun unter dem Dach des DRK; sie sind zu erreichen unter kleiderkammer@insuederelbe.de.

Aber vor uns stehen jetzt neue Aufgaben: Mit dem Fertigstellen der ersten Folgeunterkünfte gilt es, Menschen bei der Gründung eines Hausstands zu unterstützen. Künftig werden also Möbel, Bettwäsche, Haushaltsgeräte, Geschirr, Kochutensilien, Spielzeug, Fahrräder, Roller etc. gebraucht.
Vermutlich stehen in vielen Kellern und auf vielen Dachböden in Süderelbe ungenutzte und ausrangierte Dinge herum, die die Bewohner der Folgeunterkünfte gut gebrauchen können.
Die Spendengruppe muss schlaue Lösungen dafür entwickeln, wie man Spenden und Spender ausfindig macht; wie man das Lagerproblem löst; wie man die Bedürftigen mit den Spenden und Spendern zusammenbringt etc. etc.
Auch die Idee einer Fahrradwerkstatt, in der Flüchtlinge ihre Fahrräder selbst in Schuss bringen und reparieren können, müsste vorangetrieben werden.

Wer kann mitmachen und wie?
Jeder, der Lust und Zeit hat, regelmäßig bei der Organisation für das Spendensammeln, Lagern und Verteilen mitzumachen und/oder beim Transport, Lagern etc. mit anpacken kann (auch gelegentlich).
Außerdem suchen wir für den Aufbau und Betrieb der Fahrradwerkstatt handwerklich begabte Unterstützer.

Wann geht es los?
Wir legen ab 21.3. so richtig los, und hoffen, dann eine gute Truppe beisammen zu haben.
Mails werden ab sofort gelesen und kurz beantwortet.

Wie kann man uns erreichen?
Mailin Beate Dorn und Oliver Domzalski; E-Mail: spenden@insuederelbe.de

StadtteilFORUM – Süderelbe im Gespräch

Die drei Evangelischen Kirchengemeinden an der B73 zusammen mit
„Lokale Partnerschaften – Demokratie leben“ laden ein:

Die Welt ist im Wandel – und auch Süderelbe verändert sich!

Immer mehr Menschen fliehen vor den furchtbaren Zuständen in ihren Heimatländern. Viele von ihnen kommen auch zu uns und werden unsere neuen Nachbarinnen und Nachbarn. Das stellt uns und sie vor neue Aufgaben. Doch was bedeutet das für uns in Fischbek, Neugraben, Hausbruch und Neuwiedenthal?

Über Ihre Fragen und Bedenken möchten wir mit Ihnen sprechen. Mit fachkundigen Referenten wollen wir Ihnen die Möglichkeit geben, sich sachlich zu informieren. Wir sind überzeugt: Gute Nachbarschaft braucht das Gespräch! Dazu laden wir Sie ganz herzlich in die Michaeliskirche ein.

Auftakt zum StadtteilFORUM: 29.02.16 19 – 21 Uhr

Was beschäftigt Sie?
Wir sammeln Ihre Fragen und Themen für weitere Treffen.
Gerne auch per Mail an: stadtteilforum@kirche-suederelbe.de
oder per Post an die Michaelisgemeinde.

Weitere Termine: 21.03.16 und 25.04.16 19 – 21 Uhr
Mit Referenten zu Ihren Fragen.

Ort: Michaeliskirche Neugraben Cuxhavener Straße 323, 21149 Hamburg

Sie können unseren Einladungflyer klick hier! downloaden.

Harburger Ehrenamtspreis für Willkommen in Süderelbe

Liebe Engagierte und Unterstützer_innen unserer Initiative „Willkommen in Süderelbe“,

ehrenamtspreis1es ist mir eine große Freude, Euch allen davon zu berichten, dass Euer großes Engagement für die Willkommenskultur in Süderelbe auch über unseren Stadtteil hinaus wahrgenommen wird.

Dabei geht es uns gar nicht um Aufmerksamkeit. Uns geht es darum, sowohl unseren neuen als auch unseren altbekannten und geschätzen Nachbar_innen zu einem bleibend guten Zusammenleben im Stadtteil zu helfen. Und das ist uns bislang sehr gut gelungen.

Nun wurde Euer großer Einsatz gestern Abend auf dem Empfang der Bezirksversammlung und des Bezirksamtes mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet. Wir dürfen uns freuen über einen großen Applaus und über eine große öffentliche Anerkennung und Wertschätzung der Arbeit unserer Initiative. Darüber hinaus gehört zu diesem Preis ein bunter Blumenstrauß, ein gläserner „Oscar“ und ein Preisgeld in Höhe von € 1.000,–, welches wir für weitere Projekte gut gebrauchen können.

Wir gratulieren auch den anderen Preisträgern: „Refugio – Cafe der Gastfreundschaft“, „Initiative Gedenken in Harburg“, „Nachbarschaftsmütter in Neuwiedenthal“ und „Flüchtlingshilfe mit offenen Herzen“ der Alevitischen Gemeinde.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende
und schicke Euch viele Grüße und ein buntes Foto
Gerhard Janke

Café Welcome eröffnet

Neuer Ort der Begegnung für BewohnerInnen aus Süderelbe und Flüchtlingen in Neugraben

Am Montag, den 18. Januar hat das Café Welcome unserer Initiative seine offizielle Eröffnung gefeiert. Mehr als 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene verschiedener Herkunft haben sich im VIP Raum des BGZ Süderelbe eingefunden, um bei Tee, Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch zu kommen und zu spielen. Eingeladen waren auch alle Sponsoren und Unterstützer.

„Es ist uns wichtig, dass die Einwohner im Bezirk mit Flüchtlingen direkt ins Gespräch kommen, anstatt nur aus den Medien etwas über sie zu erfahren“, sagt Bettina von Thun, die das Projekt koordiniert. „Die Begegnungen helfen einander zu verstehen. Unser Café soll so etwas wie eine Oase sein: Die Lebensbedingungen im alten OBI Markt sind nicht einfach: Es gibt wenig Ruhe und wenig Möglichkeiten für einen entspannten Kontakt für Bewohner aus der Flüchtlingsunterkunft und Menschen aus Neugraben.

Dass dies im Café Welcome gelingt, zeigt sich an diesem Nachmittag – an den Tischen sitzen gemischte Gruppen mit Menschen verschiedenen Alters aus unterschiedlichen Ländern. Es wird gespielt, gelacht und geredet, trotz mancher Sprachbarriere. Und wenn es mit der Verständigung zu schwierig wird, hilft einer der anwesenden Übersetzer. Der Gitarrenkreis der Michaelisgemeinde trägt mit Liedern für eine fröhliche Atmosphäre bei. Einige der Besucher sind schon im Dezember hier gewesen und sich sicher, dass sie wiederkommen werden.

Ermöglicht wird der neue Treffpunkt durch vielfältige und breite Unterstützung: Gegründet durch eins unserer Ehrenamtsteams, sorgen die Mitglieder für die rundum Organisation und bewirten die Gäste. Der Stadtteilbeirat hat 1.800 € als Anschubfinanzierung für den laufenden Betrieb bewilligt, das BGZ stellt die Räume kostenlos zur Verfügung und eine Kooperation mit dem Kulturhaus Süderelbe ermöglicht den Gästen im offenen Atelier, unter Anleitung der Hamburger Künstlerin Gabriele Wendland künstlerisch tätig zu werden. Die Metro hat einen Samowar und weitere Sachmittel gespendet, Bäcker Schrader liefert kostenlos Kuchen und der Erden Market Obst. Aber vor allem viele Einwohner aus Süderelbe engagieren sich mit Zeit-und Sachspenden und tragen damit zum Erfolg des Projektes bei. Vielen Dank dafür an alle.

Das Café Welcome ist immer montags von 15 bis 17 Uhr im VIP Raum des BGZ Süderelbe für alle Einwohner geöffnet. Wer Interesse hat zu unterstützen, ist herzlich willkommen. Gesucht werden fleißige Hände für die Bewirtung, auch die Kinderbetreuung und das offene Atelier brauchen noch Helfer. Informationen und Kontakt: Bettina von Thun, E-Mail: cafe@insuederelbe.de, Telefon 040-701 78 34. Wir freuen uns auf Sie.

cafe1

Weihnachtsfeier in der Erstaufnahme

Gestern konnten wir den Menschen in der Zentralen Erstaufnahme eine große Freude machen: Gemeinsam mit dem DRK und den ehrenamtlichen Helfern unserer Initiative fand eine Weihnachtsfeier in der Einrichtung statt.  Ein großer Tannenbaum, adventliches Gebäck und zwei Bläsergruppen sorgten für weihnachtliche Atmosphäre in der Unterkunft.

Einige Jugendliche unserer Youth for Refugees hatten an der Waldorf Schule Harburg zu einer Spendenaktion aufgerufen und auch die Elternschule Neuwiedenthal hatte fleißig Pakete gesammelt. So konnte jedes Kind mit strahlenden Augen sein Geschenk entgegen nehmen. Die Begeisterung war auch bei allen Müttern und Vätern groß: Sind doch ihre Möglichkeiten ihren Kindern in dieser nicht einfachen Zeit, eine Freude zu machen, sehr begrenzt.

Doch auch die Großen wurden überrascht. Dank Ihrer zahlreichen Geldspenden und der Unterstützung von Budnikowski konnten wir allen Erwachsenen einen Gutschein, begleitet von einem Weihnachtsbrief, der in vier Sprachen verfasst war, überreichen.

Um ihre Freude zum Ausdruck zu bringen, planen die BewohnerInnen der Einrichtung nun einen Dankesbrief an die Menschen in Süderelbe, die ihnen dieses Erlebnis ermöglicht haben.

In den Tagen zwischen den Jahren werden nun auch die ersten Bewohner_innen in die gerade fertig gestellten Holzhäuser der Folgeunterkunft Am Aschenland einziehen, und Ehrenamtliche unserer Initiative stehen auch in diesen Tagen bereit, um sie auf den dann notwendigen Wegen zu den Behörden in Harburg zu begleiten und zu unterstützen.

Seit einem viertel Jahr ist diese große und noch größere werdende Aufgabe für unsere Stadtteile in Süderelbe das beherrschende Gesprächsthema. Und manchmal scheinen dabei die Sorgen und Befürchtungen überhand zu nehmen. Aber Süderelbe ist ein starker Stadtteil mit unglaublich vielen Menschen, die das Herz am richtigen Fleck tragen. Sie organisieren Sport- und Freizeitaktivitäten, erteilen ehrenamtlich in vielen Unterrichtsgruppen Deutschunterricht, sie begleiten Einzelpersonen auf noch unbekannten Wegen in einer fremden Umgebung, sie arbeiten Hand in Hand mit dem DRK bei der Versorgung mit Bekleidung und spielen mit den Kindern, sie sind persönliche Ansprechpartner für minderjährige Flüchtlinge, die sich ohne den Beistand und Rat ihrer Eltern hier einleben wollen, sie schmücken die kargen Unterkünfte regelmäßig mit frischen Blumen, sie spenden großzügig, sobald man um finanzielle Unterstützung bittet, sie machen das neue Café Welcome zu einem großen Erfolg und einer einfachen Möglichkeit, dass sich Flüchtlinge und andere Nachbarn begegnen …

Nein, ich habe keine Sorgen um Süderelbe!

Im Namen so vieler danke ich Euch allen für Eure Zuversicht. Sie vermittelt den Flüchtlingen neuen Lebensmut und strahlt darüber hinaus aus in alle unsere Nachbarschaften in Süderelbe und weit darüber hinaus.

Ich wünsche Euch und allen, die zu Euch gehören,
ein glückliches und gesegnetes Weihnachtsfest
Gerhard Janke

xmas

Sportspaß auch für Flüchtlingskinder

Am Nachmittag des 20. November öffnete die Sporthalle Ohrnsweg ihre Türen für Familien mit und ohne Migrationshintergrund. Mit besonderen Angeboten, die durch ein Team von Übungsleitern des TV Fischbek und Ehrenamtlichen der Sportgruppe der Initiative Willkommen in Süderelbe vorbereitet und betreut wurden, verbrachten Kinder und Eltern gemeinsam nette, sportliche Stunden

Hier nun ein Erlebnisbericht von der Veranstaltung:

Freitag, 14.00 Uhr: Es herrscht reges Treiben in der Sporthalle der Schule Ohrnsweg. Fleißige Helfer sind damit beschäftigt, die leere Turnhalle für die kommenden Stunden in ein Spielparadies umzugestalten. Da wird in der einen Ecke mit starken Armen die Hüpfburg aufgebaut, Ketten aus kleinen Salzbrezeln werden in die Sprossenwand verknotet, und innerhalb kürzester Zeit ist die Sporthalle verwandelt. Insgesamt 37 Helfer warten auf die vielen Kinder und Eltern, die die Halle erobern wollen. Heute ist nämlich Tag der offenen Tür in der Schule Ohrnsweg, und in diesem Jahr gibt es noch weitere Gäste. Nämlich die Flüchtlingsfamilien, die in der alten OBI-Halle Schutz gefunden haben. Sie  sind ebenfalls eingeladen worden, um ein paar unbeschwerte Stunden mit den Familien und Kindern aus Neugraben zu verbringen.

15.00 Uhr: Die Halle wird geöffnet. Zahlreiche Familien strömen in die Halle. Es gibt wieder viel zu entdecken. Auf dem Schwebebalken können sich zwei Kinder mit Schaumstoffrollen duellieren, es gibt einen Geschicklichkeitsparcour, Eierlaufen, Stelzenlaufen, Seilchen springen, Sterne sammeln, und die Hüpfburg kann wieder erobert werden.

Nahezu zeitgleich stehen die Helfer von der Initiative an der Zentralen Erstaufnahme, um die Flüchtlingsfamilien durch das Wohngebiet bis zur Turnhalle zu begleiten. Schon in den Tagen davor war die Vorfreude bei den Flüchtlingskindern enorm. Jeder wollte eine „Invitation“ haben. Die bunten Zettel in englischer Sprache verstanden die Kleinen als Einladung, dabei wollten wir nur auf die Veranstaltung aufmerksam machen. Sie dachten, dass man ohne diesen Zettel nicht mitkommen könne. Doch alle die dazu bereit waren, durften mitkommen, und so machten sich 20 Kinder und Eltern auf den Weg.

16.00 Uhr: Die Halle ist voller Menschen(kinder) aus den verschiedensten Ländern der Erde. Alle freuen sich und haben Spaß. Es wird laut gelacht und überall fliegen bunte Luftballons umher. Insgesamt 14 Spielstationen werden von den Helfern betreut. Man zählt 142 große und kleine Besucher. An durstige Kehlen werden Getränke verteilt, an einem Infostand für Olympia gibt es Anstecker und Aufkleber, kleine Gewinne werden ausgegeben. Es ist eine friedliche und fröhliche Veranstaltung.

17.00 Uhr: Über die Lautsprecher wird die Verlosung der Gewinne für die kleinen Sportler angekündigt. Die Veranstaltung findet in der Aula statt. Und so verlassen zügig alle die Halle. Die Helfer des TV Fischbek und der Initiative „Willkommen im Sport“ fegen, räumen, verstauen die Sportgeräte und die Hüpfburg. Nach dem Ende der Veranstaltung macht sich eine kleine Gruppe von ehrenamtlichen Helfern wieder auf den Weg, um die glücklichen Flüchtlingskinder und ihre Eltern wieder zurück zur ZEA zu bringen. Alle sind sich einig: Es war ein gelungener Nachmittag!

Und die nächste Aktion ist auch schon geplant, am Samstag, den 5.12.2015 lautet das Motto: “Plätzchen backen und Kontakte knüpfen”. Von 14 – 18 Uhr können Kinder und Eltern aus Neugraben-Fischbek gemeinsam mit Flüchtlingen im Freizeitzentrum Fischbek Ohrnsweg basteln, backen und sich kennenlernen.

Über eine Unterstützung in Form von Hilfe bei der Abholung von Flüchtlingen, Bastelangeboten, Material zum Backen oder auch kleine Gläser aus denen Windlichter gestaltet werden, freuen sich die Initiatoren. Senden Sie einfach eine E-Mail an: sport@insuederelbe.de und schreiben uns, wie Sie beteiligen möchten.

tagderoffenentuer

Soccer spenden

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist für uns alle eine große und überwältigende Freude zu erleben, dass die Hilfsbereitschaft und das Engagement in Süderelbe und in unserer Initiative wächst und wächst. Wir haben ja auch viele Mitbürger_innen, die Sorgen und Ängste haben. Sie wünschen und fordern, dass nicht so viele Flüchtlinge wie geplant nach Süderelbe kommen. Und da ist ja auch was dran.

Aber es gibt auch sehr viele, die jetzt einfach das nahe liegende tun und anpacken und mithelfen, wo es etwas zu tun gibt. Und davon muss auch die Rede sein: Ehrenamtliche versorgen mit der Kleiderkammer die Flüchtlinge mit guter Bekleidung, täglich gibt es Spielgruppen für die Kinder in dem ehemaligen Obi-Markt, es gibt Sprachunterricht in diversen Unterrichtsgruppen, der TV-Fischbek organisiert zwei Mal pro Woche ein Sport- und Bewegungsprogramm für Groß und Klein, in Kürze wird ein Flüchtlingscafé starten …. und … und … und.

Als wir am vergangenen Mittwoch mit unserem Newsletter eine Begleitung suchten, die eine Bewohnerin der Erstaufnahme zu einem Therapietermin begleiten würde, haben sich spontan über 30 (!) Personen gemeldet, um diese Aufgabe zu übernehmen. Ich kann die Sorgen vieler Nachbarinnen und Nachbarn gut verstehen und nachvollziehen, aber zugleich ist das große Engagement der Bevölkerung in Süderelbe sehr, sehr ermutigend. Vielleicht ist unser Stadtteil doch viel stärker als wir manchmal befürchten.

Für manches ehrenamtliche Projekt braucht man jedoch auch Geld. Bereits zweimal haben Mitglieder des TV-Fischbek die Soccer-Halle in Neugraben komplett gemietet und haben jeweils 50 Flüchtlingen aus der Erstaufnahme Am Aschenland einen geselligen und sportlichen Vormittag in angenehmer Atmosphäre ermöglicht. Übungsleiter und Helfer stellen sich kostenlos zur Verfügung, Hallenmiete und Getränke müssen jedoch finanziert werden, auch wenn wir dafür dankbar sind, dass www.sportline-hamburg.de die Soccerhalle zu einem Sonderpreis zur Verfügung stellt.

Es wäre schön, wenn dieses Angebot in diesem Jahr noch 4 mal wiederholt werden könnte. Dafür benötigen wir insgesamt ca. € 600,– (4 x 100,- Miete der kompletten Halle 3 Stunden, 4 x 50,- Erfrischungsgetränke vom Supermarkt für jeweils 50 Personen).

Wenn Sie sich daran beteiligen wollen, dann finden Sie die Spendenmöglichkeiten auf unserer Website: http://insuederelbe.de/spendenkonto/

Mit freundlichen Grüßen zum Sonntag
Gerhard Janke

soccer780

Neues aus der Kleiderkammer

Liebe Leserinnen und Leser,

Dank Ihrer großartigen Unterstützung in den letzten Wochen haben wir schon viel geschafft. Wir sind dabei, innerhalb der Einrichtung am Geutensweg umzuziehen, und haben dann in dem ehemaligen Lager auch unsere Kleiderkammer mit der Ausgabe. Endlich können wir dann die Kleidung in Regalen lagern. Durch Ihre Spenden haben wir es geschafft, alle Bewohner_innen einzukleiden. Gerade Winterkleidung wie warme Schuhe und Jacken waren gefragt. Haben Sie vielen Dank für Ihre Hilfe in Form von Unterstützung vor Ort oder durch Sachspenden.

Doch wir sind längst noch nicht fertig. Es ist immer noch viel zu sortieren. Die Spendenabgabe ist noch unser Sorgenkind. Wir sind nicht immer vor Ort, und die Raumkapazitäten sind sehr gering, um Waren, die wir zurzeit nicht benötigen, zu lagern. Bitte haben Sie deshalb dafür Verständnis, dass wir nicht alles annehmen können. Wir benötigen gerade keine Kinder- noch Damenkleidung. Bitte bringen Sie diese Sachen nicht vorbei. Sollte sich dies ändern, informieren wir Sie. Falls Sie Fragen dazu haben, können Sie uns unter spenden@insuederelbe.de gerne schreiben.

Grundsätzlich benötigen wir Herren-Winterbekleidung (S-M) und Herren-Schuhe (39-44) sowie neu gekaufte Unterwäsche für Herren-Damen-Kinder.

Aktuell benötigte Spenden sind unter „Aktuelles aus der Kleiderkammer – was wir benötigen“ auf der ersten Seite zu finden.

Die Spenden können Sie nur am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag von 9.30 Uhr – 12 Uhr oder am Samstag von 10-13 Uhr in der Unterkunft am Geutensweg/ Am Aschenland am Empfang abgeben.

Bitte unterstützen Sie uns, wir suchen für die nächsten Wochen noch Helfer_innen in der Kleiderkammer

  • Dienstag von 9 – 12 Uhr: Ausgabe
  • Mittwoch ab 10 Uhr: Aufräumen und Sortieren
  • Donnerstag von 9 – 12 Uhr: Ausgabe
  • Samstag ab 10 Uhr: Aufräumen und Sortieren (eventuell auch Ausgabe, wird kurzfristig entschieden)

Bitte melden Sie sich zahlreich an: spenden@insuederelbe.de

Herzliche Dankesgrüße vom
Orga-Team der Kleiderkammer und Spendengruppe

„Willkommen in Fischbek“ wird „Willkommen in Süderelbe“

Die Initiative hatte sich gebildet, als bekannt wurde, dass in Hamburg Fischbek zwei öffentlich rechtliche Unterkünfte für ca. 630 Flüchtlinge gebaut werden sollten, und hatte sich entsprechend „Willkommen in Fischbek“ genannt.

Mit den Planungen für das große Flüchtlingsquartier im vierten Bauabschnitt im Vogelkamp Neugraben erweiterte sich auch der Horizont der Initiative über Fischbek hinaus. Außerdem hat sich gezeigt, dass die Menschen, die sich mit der Initiative für ein gutes Zusammenleben zwischen Flüchtlingen und Nachbarn engagieren wollen, aus der ganzen Region stammen.

Das alles muss sich auch im Namen der Initiative widerspiegeln, sodass wir uns künftig „Willkommen in Süderelbe“ nennen.

Aktuelles aus der Kleiderkammer

Liebe Helferinnen und Helfer der Kleiderkammer und die, die es noch werden wollen!

Wir haben in der letzten Woche Dank Ihrer großartigen Unterstützung viel geschafft. Wir haben angefangen System in die Kleiderkammer zu bringen und die Ausgabe der Kleidung nach einem bestimmten Schema ablaufen zu lassen. Sogar das große Lager, in das unsere Kleiderkammer irgendwann mal einziehen wird, ist halbwegs gesichtet und geordnet. Haben Sie vielen Dank für Ihre Hilfe in Form von Unterstützung vor Ort oder durch Sachspenden.

Doch wir sind längst noch nicht fertig. Es ist sowohl in der Kleiderkammer wie im Lager noch viel zu sortieren. Die Spendenabgabe ist immer noch unser Sorgenkind. Wir sind nicht immer vor Ort und die Raumkapazitäten sind gering, um Waren, die wir zur Zeit nicht benötigen, zu lagern. Bitte haben Sie deshalb dafür Verständnis, dass wir nicht alles annehmen können.

Weiterhin werden am dringendsten Herren-Winterbekleidung (S-M) und Herren-Schuhe (39-44) gesucht, sowie neu gekaufte Unterwäsche für Herren-Damen-Kinder.

Die Spenden können Sie am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag von 9.30 Uhr – 12 Uhr oder am Samstag von 10-13 Uhr in der Unterkunft am Empfang abgeben.


Bitte unterstützen Sie uns, wir suchen für nächste Woche noch Helfer in der Kleiderkammer. Die Liste ist erst halbvoll und besonders der Donnerstag braucht noch helfende Hände:

Dienstag, den 06.10.  von 9 – 12 Uhr: Ausgabe

Mittwoch, den 07.10. ab 10 Uhr: Aufräumen und Sortieren

Donnerstag, den 08.10. von 9 – 12 Uhr: Ausgabe

Samstag, den 10.10.: ab 10 Uhr Aufräumen und Sortieren (eventuell auch Ausgabe, wird kurzfristig entschieden)

Bitte melden Sie sich zahlreich an: spenden@infischbek.de

Herzliche Dankesgrüße vom Orga-Team der Kleiderkammer und Spendengruppe

Willkommen in Fischbek

Unsere Initiative ist nun auch auf der interaktiven Karte der Tagesschau verzeichnet.

tagesschau

Zum Wochenende

Liebe Helferinnen und Spender, liebe Freiwillig und Ehrenamtliche … es gibt viele schöne Namen für Euch,

ein neues Wochenende beginnt, und es kann und darf ruhiger werden als das zurückliegende.

Vor einer Woche wurde unser Stadtteil plötzlich der Ort einer Zentralen Erstaufnahme, und viele hilfsbereite Menschen haben Großartiges geleistet, haben eine große Kleiderkammer gefüllt und zum Laufen gebracht.
Die Kleiderkammer ist weiterhin gut bestückt und zurzeit ist auch das Team komplett, sodass wir gegenwärtig keine neuen Freiwilligen und auch keine weiteren Kleiderspenden benötigen.

Der TV-Fischbek realisiert regelmäßig sportliche Aktivitäten und eine Spielecke für Kinder existiert und wird betreut. Darüber hinaus haben wir eine große Schatzkammer mit guten Ideen und Vorschlägen und konkreten Angeboten sammeln können. Nun müssen wir ein wenig planen und überlegen, wie dies alles weiter wirksam wird.

Das Deutsche Rote Kreuz leitet die Einrichtung und hat diese Verantwortung ja auch von heute auf morgen übernommen. Das Team des DRK ist noch im Aufbau begriffen, ist mit unserer Initiative aber bereits jetzt im guten Kontakt und Gespräch. Das alles braucht nun ein wenig Fleiß und Verstand – beides ist ja vorhanden ;-) und das braucht nun auch ein wenig Zeit.

Wir melden uns wieder, wenn neue Mithilfe notwendig wird,
jetzt wünschen wir allen erst einmal ein schönes Wochenende.

Die Lager sind voll!

Zurzeit ist die Lage so, dass unsere Sachspendenlager voll sind.
Das ist unglaublich – Danke!

Bitte bis auf Weiteres nichts mehr vorbei bringen.

Wenn sich die Lage ändert, melden wir uns sofort.

Herrenschuhe und Sportschuhe

Nun gibt es doch noch einen kleinen und korrigierenden und genau definierten Spendenaufruf:
Sehr benötigt werden:

  • Herrenschuhe 40 – 45
  • Sportschuhe 40 – 45

Bitte direkt in die Unterkunft um Ex-Obi-Markt Guetensweg/ Am Aschenland bringen
http://osm.org/go/0Hiq_3JN?m=

Danke!

Die nächsten Schritte

Ich muss jetzt mal versuchen, eine möglichst knappe und informelle Meldung zu schreiben:

  • Die spontane Kleiderkammeraktion vom Wochenende war eine sensationelle und höchst erfolgreiche und notwendige Aktion. Danke!
    Diesen Bereich können wir jetzt erst einmal entschleunigen. Das Lager ist gut gefüllt. Weitere Bedarfe an Bekleidung können wir voraussichtlich künftig durch die großen Lager des Roten Kreuzes und das große Kleiderlager der Freunde_innen aus den Messehallen auffüllen – das geht dann einfacher.
    Deshalb jetzt bitte keine Kleiderspenden mehr!

Aber für die Kinder brauchen wir

  • Stabile Kindertische und Stühle
  • ein großes Regal
  • Bobbycars, Roller, Kinderfahrräder (verkehrssicher!)
  • Tusche, Pinsel, Papier, Knete

Für die Kinder ist in Planung und Vorbereitung: Kindergarten, Schulklassen. Aber das braucht noch ein paar Tage – das kann sich jede_r vorstellen. Wir brauchen daher Freiwillige für die Kinderbetreuung zur Zeit noch von morgens bis abends, wenn das mit Kindergarten und Schule läuft nur noch am Nachmittag.
Diejenigen, die dabei mithelfen wollen, schreiben bitte eine Mail willkommen@infischbek.de, darin bitte kurz an welchen Tagen und zu welchen Zeiten es grundsätzlich möglich wäre und wieviele Stunden pro Woche überhaupt drin sind. Bitte eine Telefonnummer dazu. Wir werden dann mal einen richtigen Plan machen und dabei natürlich auch noch einmal Rücksprache halten.

Noch etwas:
Nicht aktuell aber immer wieder einmal gibt es große Dinge zu transportieren.
Frage: Liest hier jemand mit, der/die einen Kleintransporter hat und die/den wir bei Bedarf mal anrufen könnten. Wir haben leider kein Budget und auch keine Fahrer für Mietwagen. Vielleicht kann uns hier eine Person oder vielleicht noch eher eine Firma großzügig helfen. Dann bitte mit Mail an willkommen@infischbek.de melden!

Idee für demnächst:
Es wäre eine gute Sache, eine Fahrradwerkstatt einzurichten. Dafür bräuchten wir so ein bis zwei ehrenamtliche Werkstattleiter, die das technisch und organisatorisch und auch menschlich in die Hand nehmen können. Bitte mit Mial an willkommen@infischbek.de melden.

Uffff, was für ein Wochenende!

Es ist erst ein paar Tage her, da gingen wir noch von der Perspektive aus, dass frühestens im Dezember die ersten Bewohner_innen in die nach wie vor geplante Folgeunterkunft gleich neben dem Ex-OBI einziehen würden und dann im ersten Quartal 2016 weitere in eine zweite Folgeunterkunft neben der ehemaligen Standortverwaltung.

Aber dann wurde am Freitag plötzlich alles ganz anders, innerhalb weniger Stunden bekamen wir eine Notunterkunft, die nun zunächst mit ca. 290 Personen belegt wurde. Dazu kam die Ankündigung für das größte Flüchtlingsquartier unserer Stadt für bis zu 3.000 Menschen hier bei uns.

Was dann passierte war unglaublich: Das DRK legte einfach los und unsere Initiative „Willkommen in Fischbek“ legte auch einfach los. Menschen kamen mit Bergen von Spenden, und Freiwillige nahmen das alles in die Hand. Ihr habt Unglaubliches geleistet an diesem Wochenende! Seid tausendmal gelobt und bedankt. Es war ja nichts organisiert, das Chaos und die Unklarheiten waren gigantisch. Aber Ihr habt einfach in die Hände gespuckt und los. Man muss immer das Beste draus machen. Und das ist Euch gelungen. Ihr habt das Beste gemacht.

Nun müssen wir mal weiter sehen. Ruhe wird ja nicht einkehren, und wir alle werden einen langen Atem brauchen. Wir wollen versuchen, in den nächsten Tagen, ein paar Prozeduren und Strukturen zu erdenken und zu etablieren, damit die Dinge runder laufen. Wollen auch die bestehenden Ansätze der Kommunikation innerhalb unserer Initiative und auch in die Öffentlichkeit noch weiter zu entwickeln. Viele wunderbare Ideen sind ja schon per E-Mail und Gespräch und anderen Kanälen bei mir angekommen. Davon werdet Ihr dann bald erfahren.

Nun wünsche ich Euch allen einen guten Start in die neue Woche. Neben der freiwilligen und notwendigen Arbeit, die viele sicher auch in den nächsten Tagen im Ex-OBI leisten werden, halte ich es für sehr wichtige, wenn viele wohlmeinende und freundliche Menschen am Mittwoch zur öffentlichen Informationsveranstaltung in die CU-Arena kommen werden. Alle offiziellen Informationen dazu findet Ihr in der Einladung der FHH klick kier!

Wir als Initiative bleiben bei unserer Planung, dass wir uns im Plenum wieder treffen werden am Montag, dem 5. Oktober um 20:00 Uhr im Gemeindehaus oder auch direkt in der Cornelius-Kirche, Dritte Meile 1.
http://osm.org/go/0Hiq8wt6?m=

Bis bald, tschüß und gute Nacht.
Gerhard Janke

Die Lager sind voll!

Zurzeit ist die Lage so, dass unsere Sachspendenlager voll sind.
Das ist unglaublich – Danke!

Bitte bis auf Weiteres nichts mehr vorbei bringen.

Wenn sich die Lage ändert, melden wir uns sofort.

Koffer und Gürtel

Nicht jede Hose passt, und die verteilten Sachen müssen ja auch irgendwie verwahrt werden – Schränke gibt es in dieser provisorischen Unterbringen ja nicht.

Falls Ihr also noch Gürtel und Koffer in Euren Schränken und Kellern habt, die Ihr abgeben und spenden könnt – die wären hoch willkommen!

Ständig etwas Neues

Die Situation verändert sich ständig, aber das liegt an dieser großen Welle der Hilfsbereitschaft.

Nun muss ich schon wieder etwas bremsen, weil die Lagerkapazitäten auch nur begrenzt sind.

Was jetzt noch benötigt wird:

  • Jacken S – M
  • Handwaschmittel aus der Tube !!!
  • Wäscheständer
  • Wäscheklammern
  • Regensachen
  • Regenschirme
  • Gummistiefel
  • Spielsachen

und die anderen Dinge bitte nicht mehr, das ist erst einmal reichlich vorhanden.

Herzlichen Dank für Euer Engagement und Eure Geduld, ständig wechselnde Informationen zu lesen. So ist das nun einmal – anders geht es gerade nicht.

Gerhard Janke

Was heute benötigt wird

Zurzeit ist es so, dass auch im Laufe des Tages weitere Flüchtlinge eintreffen, sodass es heute vielleicht bis zu 300 Menschen werden.

Nachbar_innen bringen Spenden vorbei und einige Helfer_innen sind vor Ort um das DRK zu unterstützen. Für heute um 17:00 Uhr ist eine Ausgabe von Bekleidung geplant und dafür werden noch folgende Dinge benötigt:

  • Herrenbekleidung Größen S – M
  • Schuhe Größen 40 – 44
  • Socken
  • Damenbekleidung
  • Kinderbekleidung
  • Regenbekleidung
  • Gummistiefel
  • Unterwäsche (bitte nur neu und verpackt)

Bitte sortiert die Bekleidung vor, in Tüten bitte mit Beschriftung, das ist eine große Erleichterung.
Für die Sammlung und Sortierung und Aufbewahrung werden benötigt:

  • Kartons
  • Kreppband
  • Koffer, Rucksäcke, Taschen
  • Wäscheständer
  • Wäscheklammern

Für die Kinder brauchen wir:

  • Kinderstühle und Kindertische
  • Malpapier und Buntstifte
  • Knete
  • Bilderbücher

und wenn es mal aufhört zu regnen auch Spielsachen für draußen:

  • Bobbycars
  • Roller
  • Springseile
  • Bälle

Die Verpflegung wird durch einen Caterer realisiert, aber so ein paar Extras wären wunderbar

  • Äpfel – vielleicht hat jemand einen guten Kontakt ins Alte Land oder zum Wochenmarkt und kann da etwas organisieren.
  • Kuchen – vielleicht hat jemand Kontakt zu einer Bäckerei und kann dort heute die Reste abstauben.

Um alle eingehenden Spenden zu sichten und zu sortieren werden jetzt noch helfende Hände vor Ort benötigt.
Auch heute Nachmittag bei der Verteilung der Dinge brauchen wir noch Helfer_innen.

So viel für jetzt.
Mit vielem Dank und im Namen der ganzen Initiative und des Teams vor Ort

Gerhard Janke

Kurzfristige Belegung im ehemaligen OBI-Markt

die ersten Betten stehen-1Die Freie und Hansestadt Hamburg hat den ehemaligen OBI-Markt am Aschenland erworben. Er wird nun ab sofort für den Zweck einer Erstaufnahmeeinrichtung für ca. 650 Flüchtlinge hergerichtet, Feldbetten und Sanitärcontainer werden aufgebaut.

Das alles geht sehr schnell. Möglicherweise wird diese Einrichtung bereits an diesem Wochenende belegt werden.

Wenn Sie weitere Informationen erhalten oder vielleicht sogar im ehrenamtlichen Dienst mithelfen wollen, dann tragen Sie sich bitte in unseren E-Mail-Verteiler ein.

Baubeginn an beiden Standorten

aschenlandGestern und heute haben die Bauarbeiten Am Aschenland und an der Cuxhavener Straße begonnen.

Die Einrichtung Am Aschenland soll bereits Mitte Dezember bezogen werden, die an der Cuxhavener Straße soll im 2. Quartal 2016 in Betrieb gehen.

„Willkommen in Fischbek“ bei „Neugraben erleben“

neugrabenerlebenAm vergangenen Sonntag hat sich unsere Initiative mit unserem Anliegen auf dem Stadtteilfest „Neugraben erleben“ präsentiert.

Der Stand wurde von einigen Hundert Gästen besucht, die durchweg freundlich, positiv und interessiert reagierten. Allen, die die Initiative am Sonntag dort vertreten haben, muss dafür sehr gedankt werden. Insgesamt zeigt sich, dass es sehr hilfreich ist, dass wir uns als Intiative schon so früh zusammen gefunden haben und bereits jetzt und vor dem Eintreffen der Flüchtlinge in unsere Stadtteile hinein kommunizieren. Das erfreuliche und ermutigende Feedback, das wir darauf erhalten, ist ein gutes Zeichen und wirft ein gutes Licht auf die Menschen in Süderelbe.